Als Grenzgänger einen Immobilienkredit in Einkommenswährung aufnehmen? Bei uns alltäglich!

Privatkunden 2
Stand: 15. Mai 2020 | Lesezeit: 3 Minuten

Sie sind Grenzgänger und möchten eine Immobilie in Ihrer Einkommenswährung finanzieren? Für viele Banken eine Herausforderung.

Leben im Inland, täglich zum Arbeiten ins Ausland pendeln und das Einkommen damit nicht in Euro erhalten? So geht es beispielsweise vielen Menschen in der Schweizer Grenzregion oder an der Grenze zu Dänemark. Sie sind Lohn- und Gehaltsempfänger in Schweizer Franken oder dänischen Kronen. Steht nun der Erwerb einer Immobilie in Deutschland oder eine andere größere Investition an, so besteht bei diesen Grenzgängern der Wunsch, in ihrer Einkommenswährung Schweizer Franken oder dänischen Kronen zu finanzieren. Kennen Sie vielleicht diese Situation?

Probieren Sie das mal bei Ihrer Hausbank aus und schreiben Sie mir von Ihren Erfahrungen. Ich bin gespannt auf Ihre Reaktionen. Um es schon vorweg zu nehmen: Wir haben eine Lösung!

Baufinanzierung in anderen Währungen: Und es geht doch!

Bleiben wir der Einfachheit halber im Südwesten und beim Wohnbaudarlehen. Ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage: Ihre Recherche wird nicht einfach werden, denn sicherlich werden die meisten Banken und Sparkassen Ihren Kreditwunsch unter der Prämisse „Grenzgänger“ nur ungern bearbeiten. Denn Sie leben in Deutschland, verdienen Ihr Geld in der Schweiz und wollen Ihre Baufinanzierung in Schweizer Franken abschließen. Vor dem Hintergrund besonderer aufsichtsrechtlicher Vorgaben durch die Wohnimmobilienkreditrichtlinie (WoKRi) sind die Banken heute an besondere Pflichten, unter anderem bei Darlehen in genau dieser Konstellation, gebunden. Der damit verbundene hohe Aufwand durch besondere Prüf- und Überwachungspflichten stellt zahlreiche Anforderungen an die Banken hinsichtlich der Vergabe und des Bestandsprozesses bei Fremdwährungsdarlehen. Ein Aufwand, den viele Geldhäuser besonders vor dem Hintergrund gravierender Folgen bei Verstößen scheuen.

Keine Wechselkursrisiken

Jedoch nicht so bei vielen Genossenschaftsbanken. Für sie handelt es sich um einen ganz typischen, alltäglichen Kreditfall, da wir mit fast allen Volksbanken und Raiffeisenbanken in Deutschland im Kreditgeschäft zusammenarbeiten und viele geforderte Anforderungen für die Banken automatisch übernehmen. Doch warum überhaupt in einer anderen Währung finanzieren? Ganz einfach: Da Sie Ihr Einkommen in Schweizer Franken erhalten, haben Sie mit einem Kredit in Euro automatisch ein Wechselkurs-Risiko, weil Sie Zins und Tilgung in Euro zahlen müssen. Durch die Schwankungen des Schweizer Franken gegenüber Euro ist bei jeder Zahlung ein Kursverlustrisiko vorhanden. Bei hohen Beträgen, wie bei einem Immobilienvorhaben, liegt kein unerhebliches Risiko vor. Dieses Risiko können Sie mit einer Kreditaufnahme in Schweizer Franken umgehen.

Wenn Sie also als Privatkunde mit verschiedenen Währungen zu tun haben, ist unsere LuxCredit Finanzierung für diese Situation genau richtig. Sie nehmen einen Kredit direkt in der gewünschten Landeswährung auf und zahlen Ihre Rechnungen und Raten ohne Kursverluste und Wechselkurs-Risiken. Als Vollfinanzierung oder als Ergänzung zu anderen Krediten und das Ganze mit flexiblen Konditionen und Zinsen.

Übrigens: Diese Art der flexiblen Baufinanzierung funktioniert auch genauso gut bei der Hausfinanzierung im Ausland: Sei es im Euro oder in einer anderen Währung. Mehr dazu in einem weiteren Blogbeitrag.

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